Klänge gegen Einsamkeit
Ich liebe die Musik. Schon immer war es so, spätestens seit ich mit sieben Jahren begann, Geigenunterricht zu nehmen. Instrumente ziehen mich an, und ich liebe es, auf ihnen Lieder zu spielen, die jeder kennt. Auch Lieder, die wunderschön und traurig oder beeindruckend und mitreißend klingen.
Leider habe ich die Musik viel zu sehr vernachlässigt. Das soll sich ändern. Schließlich stehen mir unter anderem meine alte Lieblingsgeige, eine Gitarre und ein Keyboard zur Verfügung, die ich besonders schön finde. Auf diesen drei Instrumenten lassen sich tolle Lieder spielen. Wenn man an die Noten kommt. Wenn man die Grundlagen beherrscht. Tja, was die Grundlagen angeht … da heißt es üben. Vor allem Gitarre!
Ja, das hat einen bestimmten Grund. Die meisten Leute meiner neuen Klasse sind furchtbar musikalisch und fast immer lässt sich eine Gitarre finden, auf der man herumklimpern kann. Heute Weihnachtslieder, morgen Oasis oder Green Day. Ich liebe es! Ich liebe es, zuzuhören und mir vorzunehmen, das auch einmal spielen zu können! Gestern setzte sich ein Mädchen einfach ans Klavier, spielte ein wunderbar trauriges Lied, das sie sich nach eigenen Worten selbst beigebracht habe, und begleitete mit ihrer reinen, klaren Stimme. Playback? Weit gefehlt, aber es klang genauso: professionell, geschult und trotzdem so unschuldig. Unvergleichlich, die Musik.
Deshalb kann sich glücklich schätzen, wer musikalisch ist. Deshalb sind Musiker niemals allein. Deshalb sollte jeder, der ein bisschen einsam ist eine Gitarre zur Hand nehmen, oder meinetwegen ein anderes Instrument, das ihm Spaß macht! Jeder sollte eines spielen können, jeder sollte auch singen können und einfach Spaß daran haben. Wenn man musiziert, werden Herzen weiter und die Welt öffnet sich. Das ist es, was wir alle brauchen. Ohne Musik gäbe es nur Dunkelheit.